absinth

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Abstinth ist ein Likör oder Branntweindestillat aus Wermuth mit charakteristischer grüner Farbe. Die ätherischen Öle enthalten als Hauptbestandteil Thujon (25-70 %), das bei chronischem Genuss zu körperlichen und psychischen Schäden führt. Der bittere Geschmack ist auf den Gehalt des Glycosids Absinthin zurückzuführen. Im 18. und 19. Jahrhunderts war Absinth sehr beliebt, insbesondere in Künstlerkreisen (Van Gogh, Picasso, u.a). Die Herstellung war 1923 in Deutschland verboten worden, ebenso wie in den meisten europäischen Staaten. Seit 1998 ist in der EU Absinth mit maximal 10 mg/kg Thujongehalt bei über 25 Vol% Alkohol zugelassen.

Nach dem Inkrafttreten des Absinth-Gesetzes vom 27.04.1923 kam es auch in Deutschland zum Niedergang jenes Getränkes, dem, als grüne Fee bezeichnet Vincent Van Gogh, Oscar Wilde, Paul Gauguin, Pablo Picasso und Ernest Hemingway angeblich hoffnungslos erlegen waren. Sowohl der Import von als Absinth bezeichnetem Trinkbranntwein oder ähnlichen Erzeugnissen als auch die zur Herstellung derartiger Getränke notwendigen Grundstoffe wurden hierzulande verboten, desweiteren selbstverständlich auch Lagerhaltung, Verkauf und solche Getränke sonstwie in den Verkehr zu bringen.

Der Geschichte nach soll die tragische Geschichte eines notorischen Trinkers, Jean Lanfray aus Lausanne, der im Delirium seine ganze Familie umbrachte, den Niedergang eingeleitet haben (Arnold 1989). Bis dahin sprach man in der Fachliteratur allerdings schon von Absinth-Epilepsie und verstärktem Drang zu Selbstmordversuchen. Ebenso wurde immer wieder eine Absinthblindheit beschrieben. Ob für Letztere nicht die Ursache in der Verwendung minderwertigen Alkohols (Methanol) bei notorischen Trinkern zu suchen ist, läßt sich heute nur schwer einschätzen, die Erklärung erscheint jedoch nicht abwegig.

Das Absinth-Gesetz wurde 1981 aufgehoben, die Aromenordnung verbot in Deutschland aber weiterhin die Verwendung von Wermutöl. Doch: Wie so oft bringt die EU Änderungen. Seit dem Jahr 1991, nicht wie oft berichtet 1998, ist ein reglementierter Thujon-Anteil wieder zulässig (Richtlinie 88/3888/EWG vom 22.06.1988). Mit Beschluss vom 27.09.91 (Bundesratssache 428/91) wurde auch in Deutschland die Zulässigkeit von
Thujon auf 5 mg/kg in alkoholischen Getränken von bis zu 25 Vol%, von 10 mg/kg bei einem Gehalt von mehr als 25 Vol% und auf 35 mg/kg in Bitterspirituosen festgelegt (Bundesgesetzblatt 1991, Teil I Seite 2045-50).

Accessoires:  Das klassische Trinkritual ist international wohl am meisten verbreitet. Hierzu benötigen Sie ein entsprechendes Absinth-Glas und einen Absinth-Löffel.

Man gebe Absenth in ein Absinthglas. Einen speziellen Absinthlöffel oder eine Gabel mit Zucker wird in Absinth getränkt und angezündet. Sobald der Zucker Blasen wirft oder karamelisiert, den Löffel in den Absenta tauchen und löschen. Sofort mit eiskaltem Wasser im Verhältnis 50 : 50 mischen, auf dass sich der Alkohol im Glas nicht noch einmal entzündet.

oder

Zunächst werden ca. 2 cl Absinth in das Absinthglas gegeben. Auf das Glas legen Sie den Absinthlöffel und darauf ein bis zwei Stück Würfelzucker. Nun übergießen Sie den Zucker mit kaltem Wasser. Bitte lassen Sie sich Zeit - zunächst nur etwas Wasser über den Zucker. Dieser soll sich auflösen und benötigt einige Zeit dabei. So wie er sich auflöst gießen Sie mehr Wasser nach. Gleichzeitig verdünnen Sie den Absinth mit Wasser in der Menge, wie Sie ihn geschmacklich bevorzugen. Je nach Anisgehalt des verwendeten Absinth verfärbt sich dieser milchig trüb oder nicht.

Alkoholgehalt:  Als Hauptwirkstoff des Absinths ist der Alkoholgehalt zu sehen: immerhin 50 bis 70 Volumenprozent (teilweise bis zu über 80 Volumenprozent).

Absinth ist schon ein cooles Getränk wie ich finde, aber ich würd ihn nie mehr pur trinken, den 73%igen sollte man eh nicht unverdünnt genießen. Ich trink Absinth meistens wie oben beschrieben oder manchmal auch mit Red Bull. Obwohl das ja auch schon wieder umstritten ist, weil man ja eigentlich Red Bull nicht mit Alkohol mischen sollte hab ich mal gehört. Aber was solls No Risk No Fun hehe. Auf jeden Fall trink ich immer den Absinth Tabu. Und irgendwie sind Absinthräusche echt komplett anders. Nicht dass ich irgendwie high werden würde, aber einem gehts dannach echt irgendwie besser, man is viel glücklicher und irgendwie kann man das mit nem normalen Rausch nicht vergleichen. Heißt nicht umsonst Absinth trübt die Sinne. Gott sei Dank ist Absinth noch nicht so sehr bekannt in Deutschland, was aber auch dazu führt, dass man ihn selten zu kaufen bekommt. Ich hab immer Absinth daheim den 55%igen und den 73%igen. Nur jede Woche würd ich ihn niemals trinken, abundzu mal ein Gläschen auf ner Party aber mehr nicht. Der Geschmack ist ja auch gewöhnungsbedürftig, anfangs denkt man man hats mit Medizin zu tun. Aber was solls man gewöhnt sich an alles und wenn man ihn öfters trinkt, schmeckt er echt geil.



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